Der Vorsitz

Guten Tag!
Es freut mich, dass Sie zu dieser Seite gefunden haben.

Ich bin Armin Gaspers, der Vorsitzende des BEA Mitte. Ich wurde in der konstituierenden Sitzung, am 13. Dezember 2017 in meinem Amt erneut bestätigt. Bereits seit 2015 bin ich Vorsitzender und das Schuljahr davor Stellvertretender Vorsitzender des Bezirkselternausschusses Mitte von Berlin.

Zur Wahl wurde ich gefragt, was es zum Vorsitz braucht?
Besonders schlau muss man nicht sein. Viel Zeit braucht man für dieses Amt. Man muss seine Meinung zurückhalten, also neutral sein können. Man muss bei einem Schulgremium mit dem Schulgesetz denken. Man muss ein Verständnis für Bürokratie haben.

Und man braucht eine dicke Schale.
Das Schiff kann ganz schön schaukeln. Der BEA war zu meiner Amtsübernahme in keiner guten Konstitution. Es waren kaum noch Mitglieder in die Sitzungen gekommen.
Zunächst lud ich extrem gute Themen mit noch besseren Referenten in die Sitzungen ein. Erst nach einer Weile entdeckte ich, dass die Mitglieder ohne Feuer waren.
Der BEA musste lernen zu diskutieren. Um das zu erreichen musste ich einige Dinge ändern. Nicht jedem hat das gefallen.
Wir entwickelten die Gremienampel. Es wurden Stimmrechtkarten ausgegeben. Wir haben die Hart-Mehrfach-Hinein-Quotierte Redner*innenliste eingeführt.
Plötzlich beschäftigte der BEA sich mit sich selber. Daraus entstanden Themen und daraus Beschlüsse. Nun wird der BEA gehört.

Welchen Anteil habe ich daran? Den Geringsten.
Ich habe nur an die Eltern geglaubt und ihnen Verantwortung gegeben.

Das Engagement der Eltern zu fördern lohnt sich.
Eine „Gute Schule“ erkennt man immer auch an dem guten Verhältnis von Schule und Eltern.

Mut und Vertrauen ist das beste Rezept für einen respektvollen Umgang im Schulalltag.

Armin Gaspers

Von Eltern – Für Eltern